347 Vorräte und Zoggingware für den „Schneesturm“
Morgen erscheint WoW: Forever. Das steht so in allen Ankündigungen. Was nicht drinsteht: Das gilt für die USA. Ich wohne in Wilhelmshaven, nicht in Irvine, deshalb kommt der kalifornische Schneesturm erst am 5.11. in Good Old Europe an. Das ist gut so. So habe ich noch einen Tag länger Zeit, mich aufs Einschneien vorzubereiten.
Es ist natürlich kein realer Schneesturm, der droht. Es ist die Kälte da draußen, die Welt draußen, die mir immer unerträglicher wird. Die Welt will wohl brennen oder erfrieren, mir egal. Ich zock jetzt WoW.
Ich sammle Vorräte, mache alles zurecht und gehe die nächsten Tage nicht mehr raus. Ich schneie ein. Für Azeroth bin ich vorbereitet.
Den Einkauf hat, ganz diensteifrig der Prospektbeauftragte, Herr Capybara Schmitt-Beutlin, geplant. Abgestimmt werden musste: Wie oft koche ich frisch? Wie oft greife ich auf hochwertigere Fertiggerichte zurück? Der Rest sind Wach-Bleib-Basics: Kaffee, Mate-Tee, Energydrinks, Cola Zero, Zitronen für mein Zitronengetränk. Und Knabberkram, der möglichst die Finger nicht einsaut: Nüsse, Cabanossi und Karotten, die ich mir kleinschneiden werde. Denn eine Maus, die man tagelang quasi nicht mehr loslassen will, spricht sehr eindeutig gegen klebrige Snacks.
Auch für die Ausrüstung ist gesorgt. Nachdem letztens schon Zogginghosen besorgt wurden (das Wort stammt von Herrn Capybara Schmitt-Beutlin „So viel Zeit muss sein“: ein Umbau des Wortes Jogginghose aufs Zocken), habe ich gestern die letzten Teile ergänzt, um kuschelig und bequem gerüstet zu sein.
Zoggingware for the win!
Wenn es losgeht, ziehe ich allein aus nach Azeroth. Der Prolog dieses großen Abenteuers wird am 5.11. hier zu lesen sein, ich werde ihn auch auf Video und ab und an in einem Livestream festhalten. Und ich bin dort drinnen nicht mal allein. Ich ziehe mit ein paar Millionen anderen Verrückten nach Azeroth.
Zieht euch warm an.
Draußen wird es kalt.
Hier heiß.
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