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230 Blitzlicht: Die Folgen meiner pragmatischen Heldentat

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Krieg ich das hin? Nein - mach trotzdem. Ich hab es gemacht! Ich bin nach Wilhelmshaven gefahren, wiedermal so umständlich wie möglich leider. Hab im Hotel am Ende der Straße übernachtet... Exkurs für die die das Buch "Das Café am Rande der Welt" nicht kennen: Ein gestresster Manager landet dort und findet auf der Karte drei Fragen: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben? Den Rest müsst ihr lesen, recht gutes Buch. Und ich war im Hotel am Ende der Straße, es war nicht am Ende der Straße, aber wenn ihr es seht versteht ihr es oder werdet es nie verstehen: Den Rest dieser verrückten Reise schreib ich mal auf, wenn mein Kopf nicht vor zig pragmatischen Dingen, die erledigt werden wollen und vor hunderten tiefgründigen Gedanken, die gedacht werden wollen und vor tausenden Freude- und Stolzmomenten die getanzt werden wollen, geflutet ist. Heute war es es sehr pragmatisch, nach Nachmieter suchen, bei Vermieter hier kündigen, Wohnung schick mach...

Kapitel 2 Kaputt geliefert. Trotzdem geblieben.

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Kapitel 2 Kindheit inmitten von Arbeit, Tieren und Verantwortungsbereichen Ich bin in eine Familie hineingeboren worden, in der Zuständigkeiten keine pädagogische Entscheidung waren, sondern sich schlicht aus der Anzahl der Menschen, der Menge an Arbeit und der begrenzten Zeit ergaben. Es gab viele Kinder, es gab die Nebenerwerbslandwirtschaft mit den Tieren, es gab einen Alltag, der funktionieren musste, und es gab Eltern, die selbst nie gelernt hatten, dass Kindheit ein geschützter Raum sein könnte. Entsprechend war auch meine eigene Kindheit weniger ein Schonraum als ein Mitlaufen, ein Dabeisein, ein Hineinwachsen in etwas, das längst in Bewegung war, bevor es mich gab.  Aufgezogen haben mich nicht in erster Linie meine Eltern, sondern vor allem meine Geschwister. Besonders meine älteste Schwester T und mein Bruder E waren früh Verantwortungspersonen für mich, später auch meine Schwester S und mein Bruder J. Sie haben mir Dinge beigebracht, die meist eher Eltern beibringen: lauf...