164 Warum meine Frage nach Verantwortung als Angriff gelesen wurde
Disclaimer Dieser Text ist keine moralische Anklage gegen sexuelle Vorlieben. Niemand entscheidet sich dafür, von wem er sich angezogen fühlt. Niemand trägt Schuld an einer Präferenz, egal ob sie verbreitet ist oder selten, egal ob sie leicht zu leben ist oder in der Realität kaum Gegenseitigkeit erzeugt. Verantwortung entsteht nicht bei der Vorliebe selbst, sondern erst bei der Frage, was man daraus macht. Und genau dort beginnt die ethische Dimension. Wenn eine sexuelle Präferenz in der Realität strukturell fast nie auf Gegenseitigkeit trifft, dann steigt automatisch der Anspruch an Empathie, Zurückhaltung und Verantwortungsbewusstsein. Legalität ersetzt diesen Anspruch natürlich nicht. Dieser Text richtet sich auch auf gar keinen Fall gegen Männer, nichts könnte weniger meine Intention sein, wenn ich ein kulturelle Phänomen anspreche, als eine Gruppe der Gesellschaft als böse darzustellen. Es geht immer ums Aufzeigen, so dass Möglichkeit zur Veränderung besteht. Ich ...