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Es werden Posts vom November, 2026 angezeigt.

351 Pragmatismus first.

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Pragmatismus first. Wenn alles schief geht, wählt man die pragmatisch beste Lösung. Zumindest für mich funktioniert das oft. Heute war so ein Tag an dessen Ende ich jetzt im Bus sitze, Headset in der Tasche und das hier schreibe. Heute ist ja Tag zwei seitdem WoW: Forever draußen ist… und ich bin nicht nur dabei. Ich bin voll im Sog. Allerdings war heute auch ein Tag der 1000 kleinen Fehler und Unzulänglichkeiten, die sich teilweise auch in meinen Videos niederschlugen. Besonders der Ton machte mir zu schaffen. Dann habe ich mit meiner Tauren-Druidin "Nubsi Dingens" Questtexte vorgelesen. Zwanzig Minuten laut vorlesen. Für die eventuellen Zuschauer. Für mich als Erinnerung. Als Herr Capybara Schmitt-Beutlin („So viel Zeit muss sein") fragte, ob wir essen, wollte ich mich muten und sah: kein Sound. Die ganze Zeit über… Zwanzig Minuten Vorlesen. Stumm. Für die Tonne. Ich hätte jetzt heulen können, aber es schien danach wieder zu gehen und so nahm ich weiter auf. Das Stummv...

350 Ein 80er Metalcover covert sich selbst

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Und „World of Warcraft“ fängt mich damit ein Um 0:10 Uhr war ich drin. Zehn Minuten Warteschlange, kein Fehlerbildschirm, die drei gesicherten Charakter warten schon. WoW fühlt sich für mich insgesamt an als würde man innerhalb eines 80er-Jahre-Metal-Album-Cover spielen. Das Übertriebene, das Körperliche, das Martialische, die Frisuren, die Hörner, die Muskeln, die Schulterplatten, der ewige Gewitterhimmel im Hintergrund: Judas Priest, Ozzy Osbourne, Iron Maiden, Manowar, Meat Loaf, Dio... heiliger Ernst, der blasphemisch viel Spaß macht. Und das Erste, was mir auffiel: Auf dem Cover mag man ein Held mit schicker Frisur und utopischen Muskelbergen sein. Im Spiel ist man das erst mal so gar nicht. Wer aus Guild Wars 2 oder Herr der Ringe Online kommt, weiß das dort Gas gegeben wird. WoW hingegen bremst. Man ist am Anfang ein Niemand und nimmt sich jeden einzelnen Mob vor, besonders, wenn man ein Trottel wie ich ist. Ich schau immer von welcher Seite ich anfangen kann, so dass ich sie ei...

349 Das Gelübde von Azeroth Version 3.2

Als World of Warcraft 2004 erschien, gehörte ich nicht wirklich zu den Leuten, die das Spiel spielten. Ich kannte sie. Es waren Freunde, Menschen, die ich datete, Nerds wie ich halt, die ich interessant fand. WoW gehörte zu ihrer Welt und damit auch ein bisschen zu meiner, ohne dass ich selbst darin angekommen wäre. Heute ist WoW alt geworden. Und mit ihm ein Teil seiner Spielerschaft. Die Leute, die damals nachts in Azeroth unterwegs waren, haben inzwischen graue Haare, oft immer noch RGB-Beleuchtung und gegebenenfalls eine sehr differenzierte Meinung zu ergonomischen Gamingstühlen. Ich kenne das Gefühl, man ist ein altes Kind geworden. Seit beinahe 30 Jahren sitze ich vor geliebten Geräten und bereise digitale Welten. Ich führte Armeen in die Schlacht, errichtete Städte, baute Handelslinien auf und brachte ganze Zivilisationen zu ungeahntem Wohlstand oder in den, meiner Ansicht nach, wohlverdienten Untergang. Meine frühen Jahre gehörten der Echtzeitstrategie, Age of Empires führte mi...

348 Vorfreude auf Azeroth

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Die Vorräte sind eingekauft, der Text ist fertig… und jetzt sitze ich am 4.11. vorm Release wie ein Kind, das am 24.12. mittags mit den Füßen scharrt. Ergebnis: Es ist noch nichts Großes. Es ist das erste Video einer Sache, die morgen richtig anfängt. Wer lieber bei der Schriftform bleibt wird in den nächsten Tagen hier im Blog fündig.     

347 Vorräte und Zoggingware für den „Schneesturm“

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Morgen erscheint WoW: Forever. Das steht so in allen Ankündigungen. Was nicht drinsteht: Das gilt für die USA. Ich wohne in Wilhelmshaven, nicht in Irvine, deshalb kommt der kalifornische Schneesturm erst am 5.11. in Good Old Europe an. Das ist gut so. So habe ich noch einen Tag länger Zeit, mich aufs Einschneien vorzubereiten. Es ist natürlich kein realer Schneesturm, der droht. Es ist die Kälte da draußen, die Welt draußen, die mir immer unerträglicher wird. Die Welt will wohl brennen oder erfrieren, mir egal. Ich zock jetzt WoW. Ich sammle Vorräte, mache alles zurecht und gehe die nächsten Tage nicht mehr raus. Ich schneie ein. Für Azeroth bin ich vorbereitet. Den Einkauf hat, ganz diensteifrig der Prospektbeauftragte, Herr Capybara Schmitt-Beutlin, geplant. Abgestimmt werden musste: Wie oft koche ich frisch? Wie oft greife ich auf hochwertigere Fertiggerichte zurück? Der Rest sind Wach-Bleib-Basics: Kaffee, Mate-Tee, Energydrinks, Cola Zero, Zitronen für mein Zitronengetränk. Und K...