Änderungen im Blog
In diesem Blog wird sich demnächst einiges verändern. Genauer: Ich verändere es, und ich sage euch offen, wie und warum.
Bisher sind hier immer wieder zwei Dinge ineinander geflossen: autobiografische Texte und gesellschaftskritische Essays. Beides kam von mir, beides lief hier. Das war nie falsch, aber es war auch nie sauber getrennt. Jetzt wird es getrennt, und zwar so:
Hier schreibe ich ab jetzt hauptsächlich über mein alltägliches Leben. Mehr oder weniger ein Blog über das Durchschnittliche. Eben nicht, weil es außergewöhnlich wäre, sondern gerade weil es gewöhnlich ist.
Denn diese Arbeit war mit jedem Wort von Anfang an politisch, auch wenn ich nicht noch extra Warnhinweise dran geklebt habe. Ich bin seit Jahren der Meinung, unsere Zeit braucht genau das: klarzumachen, was jeder von uns zu verlieren hat. Ein gewöhnliches Leben mit persönlichen Freiheiten und ohne Angst braucht es: in einer Demokratie, in einem Rechtsstaat, in einem Sozialsystem, im Frieden, in einer lebbaren Umwelt stattzufinden. Diese Umgebung ist die Basis meines Lebens, vielleicht ja auch die Basis deines Lebens... Und diese Basis droht wegzubrechen, an verschiedenen Ecken gleichzeitig.
Ein alltägliches Menschenleben braucht keine Katastrophe drumherum, um spannend zu werden. Es ist immer spannend genug, denn jede Sekunde zählt, jede kann die letzte sein, und jede Sekunde, die vergangen ist, ist unwiederbringlich vergangen. Ein Menschenleben ist unendlich kostbar. Jedes einzelne Menschenleben mit seinem eigenen möglichst selbstbestimmten Alltag. Darüber schreibe ich, indem ich einfach berichte, was mein Alltag enthält. Und somit zeigen möchte was wir alle zu verlieren haben.
Ein alltägliches Menschenleben braucht keine Katastrophe drumherum, um spannend zu werden. Es ist immer spannend genug, denn jede Sekunde zählt, jede kann die letzte sein, und jede Sekunde, die vergangen ist, ist unwiederbringlich vergangen. Ein Menschenleben ist unendlich kostbar. Jedes einzelne Menschenleben mit seinem eigenen möglichst selbstbestimmten Alltag. Darüber schreibe ich, indem ich einfach berichte, was mein Alltag enthält. Und somit zeigen möchte was wir alle zu verlieren haben.
Und für Diskussionen? Für aktuelle Themen, die mich bewegen, für alles, was ich wichtig genug finde, um darauf zu reagieren z.B. Artikel, Posts, Threads, Kommentare aus Medien und Social Media, dafür werde ich ab jetzt nur noch mein Subreddit r/writeandpost nutzen. Ihr seid herzlich eingeladen: https://www.reddit.com/r/writeandpost/
Zum Schluss das Wichtigste, gerade weil es sich NICHT ändert: Dieses Gesamtprojekt ist eine Soziale Plastik. Eine performative Arbeit, immer Work in Progress. Es ist immer veränderbar: von mir, von äußeren Einflüssen und natürlich von euch. Wir nehmen gegenseitig Einfluss aufeinander, deshalb sind Kommentare und Diskussionen natürlich sehr willkommen. Alle politischen Meinungen und gesellschaftlichen Einstellungen haben hier Platz, natürlich auch die, die ich selbst ablehne. Es darf hart diskutiert werden, von mir aus auch mal unfair. Gelöscht wird nur, was gegen geltendes Recht verstößt. Das war die einzige Regel dieses Fightclubs und das bleibt sie, für meine gesamte Arbeit.

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