236 Blitzlicht: Hindernisse und Dummheit

 Ich hab mich ewig rumgedrückt mit dem Kühlschrank zerlegen anzufangen und es erwies sich auch als nervig, aber irgendwann kam ich mal auf die eigentlich äußerst naheliegende Idee zu schauen wie schwer das Ding ist. Es ist echt leicht und mit Sackkarre prima zu transportieren. Wenn ich nicht grenzdebil wäre, hätte ich das schon vorher versucht. Egal wie doof ich bin, ich muss weiter machen.

Restliche nicht dringend benötigtigte Wäsche eingepackt und zu den fertigen Kisten gestellt. Dann ersten Küchenschrank ausgeräumt und geschaut ob ich ihn allein abbauen kann... mepmepmöööö... Torx-Schrauben. Jetzt suche ich mal in den Untiefen meiner Technikiste nach nem Torx Schraubenzieher... und wenn nicht kaufe ich Montag einen... auf die Gefahr hin, dass ich die Schraube trotzdem nicht aufbekomme. 

So jetzt hab ich wenigstens das große Küchenregal abgeräumt, so dass ich die unwichtigeren Sachen gleich in ne Kiste packen kann. Ich brauch ne Pause, dabei hab ich noch nicht wirklich was geschafft. So zur Psychohygiene kurz auf Theads ein paar Verbrennerfans provoziert und nun geht es weiter die Küche weitmöglich einpacken.

So sekundärer Küchenkram gemeinsam mit momentan nicht benötigten Jacken als Polstermaterial in der Kiste.

Regale abbauen steht heute noch auf der Agenda, da Kühlschrank schnell erledigt war und Küchenschränke abbauen vorerst unmöglich.... doch bei meinen weißen Regalen streike ich... die kommen so in den Sprinter. Wenn ich selbst fahre (ohne Umzugsunternehmen) dann brauche ich für die und die Küchenmodule eben eine zweite Person, so kacke ich das auch finde, weil ich es verabscheue um Hilfe bitten zu müssen... (ja ich werde das Tabu nie überwinden, ich weiß das Hilfe immer kostet, finanziell oder sozial 202 Tabus und ich hab mich in meinem Leben genug verschuldet). Das Holzregal hab ich noch abgebaut, dann die Mails an die Umzugsunternehmen geschrieben, gleich telefoniere ich dann mit meiner Mutter und verschulde mich finaziell UND sozial, finaziell bei ihr, sozial sogar mehr bei meiner Familie die mir auf der letzten Geburtstagsfeier mal wieder gezeigt hat, dass ich nur koste. Weil ich mir Geld leihen muss, egal ob "nur" für den Sprinter oder für ein Umzugsunternehmen.

Der Typ vom Umzugsunternehmen, der gestern nicht kam will heute herkommen, auf den Sonntag, das zeigt Einsatz. Aber ich denke die Strecke ist zu weit als dass ich das machen würde. Wahrscheinlich werde ich selbst fahren müssen. Möglicherweise werde ich den buchen um die Küche abzubauen und nach unten zu bringen. Ich muss dann halt nen Sprinter mieten und vor allem fahren (ich hasse Autofahren). Ich bin mal gespannt was er ansetzt.

Gleich die Entscheidung...

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Kapitel 5 Kaputt geliefert. Trotzdem geblieben.

Kapitel 7 Kaputt geliefert. Trotzdem geblieben.

Kapitel 1 Kaputt geliefert. Trotzdem geblieben.