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Posts mit dem Label "#Kommunikationspsychologie" werden angezeigt.

283 Über-emotional Teil 2

Ein Fallbeispiel Überemotional Teil 1, mit Links zum DBT-Erfahrungsbericht Oft sagen Leute zu mir ich wäre zu emotional und das stimmt sogar, denn ich habe Borderline. Ich kenne es also leider nur zu gut, wenn meine Aussagen von Wut, Verletztheit oder Angst beeinflusst sind. Häufig sagen es aber Menschen zu mir, wenn sie selbst gerade sehr emotional auf etwas sachlich geäußertes reagiert haben. Beispiel auf Threads aus den letzten Tagen, welches dies eindrucksvoll zeigt: Es passierte am Vatertag auf Threads. Ich werde niemanden mit Namen nennen, weil das nur das Gegenteil dessen erreicht was ich möchte. Ich werde ihn auch weitestgehend nicht wörtlich zitieren. Meine Posts werde ich wörtlich mit auch den Fehlern so lassen. Worum es eigentlich ging Jemand hatte drei verschiedene Aussagen von Frauen zum Vatertag rausgesucht und zu problematischen Beispielen des Männerhasses erklärt. Und ich hatte da drauf geklickt, weil ich mir dachte: “Was ist denn so schlimm?” Es gibt t...

121 Unstillbare Neugier darauf wie die Welt funktioniert...

 Ich war nie ein Mensch, der gern gebüffelt hat. Außerdem war in meinem höchst eigenen Wertekompass klar: Wenn ich für eine gute Note lernen muss, habe ich sie nicht verdient, denn dann habe ich im Unterricht nicht aufgepasst oder nicht gründlich genug nachgedacht. Stattdessen habe ich mir angewöhnt, Strukturen zu suchen. Ich wollte und will nicht jedes Detail wissen, sondern die Logik dahinter. So habe ich gelernt, wie man Wissen auffängt, nicht in Form von kleinen Faktenhäufchen, sondern in einem großen Fangkorb, in dem Muster hängenbleiben. Das zog sich durch alle Fächer: Mathematik, Physik, Biologie, Geschichte, Sprache, Sozialkunde – überall war ich auf der Suche nach der Logik. Informatik war für mich nichts anderes als Logik mit Worten. Als ich meinen ersten Computer bekam, habe ich alles ausprobiert: BIOS, Systemsteuerung, instabiles Windows 95. Nicht, weil ich programmieren wollte, sondern weil ich erwartete, dass Maschinen tun, was ich will, wenn ich ihre Lo...